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Chronik |
Von der Jugendblasmusikkapelle zum Tauern-Blasorchester
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Einschneidender noch war der
Generationenwechsel in der musikalischen Leitung beim Cäciliakonzert
desselben Jahres. Sepp Wieser legte seine Funktion als Kapellmeister
zurück und übergab den Taktstock nach der ersten Konzerthälfte seinem Sohn
Christian. Mit großem Interesse, Einsatz und Können hat sich Christian
Wieser der nicht einfachen Aufgabe angenommen, das Tauern-Blasorchester in
eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Sepp Wieser bleibt als Flügelhornist und Instrumentallehrer gleichermaßen unentbehrliche Stütze unseres Klangkörpers. |
| Das Hochwasser 2005 versetzte dem Tauern-Blasorchester einen schweren Schlag, der die weitere Existenz in Frage stellte. Das eben erst generalsanierte Probelokal im Keller des Vereinsheimes war bis zur Decke mit Wasser gefüllt, Klavier und Schlagzeug zerstört, 12 Blasinstrumente beschädigt, das Notenarchiv aus 25 Jahren vernichtet. |
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Zahlreiche Musikkapellen folgten einem Aufruf des Salzburger Blasmusikverbandes und halfen mit Geld- und Notenspenden. Tenorhornist Georg Egger gewährte dem Verein auf dem Bauhof seiner Firma Unterkunft und ermöglichte damit die Wiederaufnahme der Probenarbeit für Frühjahrskonzert und ORF Radio-Frühschoppen im folgenden Jahr. Georg Egger sorgte schließlich auch für ein neues Probelokal, das Ende 2007 im neu errichteten Geschäftszentrum auf dem Firmengelände von Egger-Bau bezogen werden konnte. Die großzügigen Räumlichkeiten, deren Finanzierung durch eine Bausteinaktion unterstützt wurde, bieten ideale Bedingungen für die weitere gedeihliche Entwicklung der Musikkapelle. |
| Sie liegt seit 2008 in den Händen einer neuen Führungsspitze mit Michael Schmidl als Obmann. Seine Vorgänger waren Bruno Höller, Reinhard Gratz, Alexander Zotter, Ingrid Niedrist-Pichler und Christian Stallner, der sich daneben auch als Leiter des vereinsinternen Jugendorchesters „Tutti Frutti“ um die Nachwuchstalente bemüht hatte. Er folgte nun Christian Wieser als Kapellmeister nach. |
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